Planungsansatz

Planungsansatz

Die Planung von Lichtsignalanlagen (LSA), vom Entwurf der Außenanlagen bis zur Umsetzung der Steuerung, ist unser Geschäft.

Verkehrsabhängige Steuerungen für Individualverkehr (IV) und den Öffentlichen Verkehr (ÖV) gewinnen vor dem Hintergrund der Wartezeitreduzierung und der Steigerung der Leistungsfähigkeit vorhandener Infrastruktur zunehmend an Bedeutung.

Deren Qualität entscheidet darüber, ob innerstädtischer Verkehr effektiv abgewickelt werden kann oder ob aufgrund einseitiger ÖV-Priorisierungen Stauentwicklungen und damit letzlich volkswirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe verursacht werden.

Unser Planungsansatz geht daher im Vergleich zu unseren Wettbewerbern den entscheidenden Schritt weiter!

Das Hauptaugenmerk unserer Arbeit liegt auf der Projektierung verkehrsabhängiger Steuerungen mit dem Schwerpunkt der ÖV-Priorisierung im Rahmen der Grünen Welle.

Wann macht eine ÖV-Beschleunigung überhaupt Sinn?

Kostendruck bei Ländern und Kommunen macht einen effizienten Betrieb des Öffentlichen Personennahverkehrs unerlässlich.

Hohe Verkehrsbelastungen und mehrere sich überlagernde ÖV-Eingriffe an Knotenpunkten sind für Entscheidungsträger oft Gründe, von vornherein auf ÖV-Beschleunigungsmaßnahmen an einzelnen LSA zu verzichten.

So einfach schließt sich der Sinn einer ÖV-Priorisierung aber nicht aus! Oftmals reichen Reserven bei einem eigensignalisierten Verkehrsstrom aus, um die Leistungsfähigkeit eines Knotens auch nach Umsetzung einer ÖV-Bevorrechtigung gewährleisten zu können.

Unser Planungsansatz richtet sich an neuralgischen lichtsignalgesteuerten Knotenpunkten im innerstädtischen Bereich aus. Gerade dort gilt es, Leistungsfähigkeit und Wartezeit der einzelnen Verkehrsteilnehmer in ein ausgewogenes Verhältnis zueinander zu setzen. Das bedeutet in der Regel die Implementierung einer ÖV-Bevorrechtigung in eine Steuerung mit festen Umlaufzeiten.

ÖV-Beschleunigung trotz oder gerade aufgrund der Grünen Welle?

Die Umlauftreue der Steuerung garantiert die zyklische Freigabe der einzelnen Verkehrsströme und vermeidet so Stauentwicklungen, die über unterstützende ÖV-Eingriffe nicht wieder kompensiert werden können.

Zudem ermöglicht die Verwendung fester Entscheidungszeitpunkte innerhalb einer verkehrsabhängigen Steuerung die Abschätzung ihrer Reaktion auf ÖV-Anforderungen der verschiedensten Art.

Diese Herangehensweise steht nicht im Widerspruch zu einer funktionierenden ÖV-Beschleunigung. Das zeigen die Ergebnisse von Fahrzeitanalysen, die vom größten Nahverkehrsunternehmen Deutschlands, den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), regelmäßig in Auftrag gegeben werden.

Hier belegen unsere LSA-Steuerungen Spitzenplätze in Bezug auf die durchschnittliche Wartezeit für ÖV und IV und die daraus folgende Klassifizierung nach Qualitätsstufen gemäß HBS.

Wo stecken die Reserven und wie können sie mobilisiert werden?

Möglich wird dies durch das sekundengenaue Abgreifen der versorgten Zwischenzeiten und einem flexiblen Phasenablauf, der sich einer signalgruppenorientierten Steuerung annähert.

Jeder Knotenpunkt hat aufgrund seiner eigenen Geometrie und Signalisierung Besonderheiten, die durch gezielte Abfragen innerhalb der Programmroutinen berücksichtigt werden.

Denn bei einer ÖV-Beschleunigung im Rahmen einer Grünen Welle und der dadurch notwendigen zeitlichen Begrenzung von ÖV-Eingriffen kommt es schließlich auf jede einzelne Sekunde an!

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