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ÖV-Beschleunigung

Folgende LSA-Steuerungen funktionieren derzeit nach dem unter Planungsansatz beschriebenen Prinzip. Exemplarisch seien hier nur die "harten Nüsse" genannt:

–  LSA Mollstraße – Torstraße/ Karl-Liebknecht-Straße - Prenzlauer Allee
(Prenzlauer Tor) in Berlin-Mitte

Neben der Berücksichtigung der Grünen Welle entlang der Mollstraße und der Torstraße werden hier 8 Straßenbahn-Relationen (davon 4 im Regelbetrieb) und 4 Bus-Relationen berücksichtigt.

 

–  LSA Falkenberger Chaussee/ Rüdickenstraße - Zingster Straße
(Prerower Platz) in Berlin-Lichtenberg

An diesem Knotenpunkt kommt vieles zusammen:

–  LSA Schönhauser Allee/ Danziger Straße - Eberswalder Straße/ Kastanienallee - Pappelallee in Berlin-Pankow

Ein sechs-armiger Knotenpunkt ist auch in Berlin nicht alltäglich. 6 Straßenbahn-Relationen, von denen 3 im Konflikt zu allen IV-Freigaben stehen, gilt es hier zu berücksichtigen. Zudem nähern sich 2 Straßenbahnen-Relationen im gemeinsamen Straßenraum mit dem IV dem Knotenpunkt an. Über geeignete Schleusensignalisierungen wird hier der Straßenbahn die Einfahrt in den freigehaltenen Haltestellenbereich ermöglicht.

–  LSA Landsberger Allee/ Allee der Kosmonauten - Raoul-Wallenberg-Straße in Berlin Marzahn-Hellersdorf

Alle 6 Straßenbahn-Relationen stehen im Konflikt zu mindestens einer IV-Freigabe der Hauptrichtung der Landsberger Allee, einer der wichtigsten Radialen Berlins.

Aufgrund von Einsetzfahrten des nahegelegenen Straßenbahnbetriebshofs ist hier mit Straßenbahnverkehr im Minuten-Takt zu rechnen.

Weitere 8 zu berücksichtigende Bus-Relationen machen diesen Knotenpunkt zu einem der meist ÖV-beeinflussten in Berlin.

 

Auch im Rahmen von Baumaßnahmen werden in Berlin provisorische Lichtsignalanlagen mit einer verkehrsabhängigen Steuerung versehen, wenn es die Belange des ÖPNV erfordern. In diesem Zusammenhang steckte unser Wissen u.a. in folgenden LSA:

 

–  LSA Schönhauser Allee/ Bornholmer Straße - Wisbyer Sraße

 

–  LSA Prenzlauer Allee/ Ostseestraße - Wisbyer Straße

 

 

Staureduzierung

Mit der Überarbeitung von verkehrsabhängigen Steuerungen, die durch dritte auch bundesweit tätige Planungsbüros erstellt wurden, konnte mit unserem Steuerungskonzept zur Staureduzierung an folgenden Knotenpunkten beigetragen werden:

 

- LSA 18331 Landsberger Allee/ Friedensstraße in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg

Unter Beibehaltung der vorhandenen Straßenbahn-Beschleunigung konnte der Rückstau in der Friedensstraße beseitigt werden. Dadurch reduzierten sich ebenfalls die Verlustzeiten des Busses.

 

- LSA 21X43 Heinersdorfer Straße - Krugstege/ Bahnhofstraße und

- LSA 21X44 Heinersdorfer Straße/ Blankenburger Pflasterweg in Berlin-Blankenburg

Hier konnte der Rückstau in allen Zufahrten abgebaut werden ohne die Rückstauerscheinungen in Richtung stadteinwärts in den Morgenstunden gänzlich zu beheben.

Zusätzlich konnten die Verlustzeiten der Busse trotz der zwingenden Gewährleistung der starken Übereckverkehre verringert werden

 

- LSA 21936 Straße vor Schönholz/ Klemkestraße - Provinzstraße in Berlin Pankow

Der Rückstau in der Klemkestraße konnte reduziert, die Verlustzeiten der Busse insgesamt verringert werden.

 

Verkehrstechnische Untersuchungen

Die Leistungsfähigkeit der LSA 23059 Müggelheimer Straße/ Wendenschloßstraße wurde unter Berücksichtigung des Entwicklungsvorhabens "Marienhain" für Bestand und geplanten Knotenpunktsumbau untersucht. Dabei wurden Signalzeitenplanvarianten zur Optimierung der Leistungsfähigkeit entwickelt. (Datengrundlage: Verkehrsgutachten zum Bebauungsplanverfahren Wendenschloßstraße - Projekt "Marienhain" in Berlin Treptow-Köpenick der GRI GmbH vom April 2012)

 

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